Die Geschichte
Neubrandenburg besitzt eine der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung in Deutschland. Noch heute umschließt die 2300m lange Stadtmauer und ihre vorgelagerte Wallanlage fast lückenlos den historischen Stadtkern. Eine Besonderheit der Neubrandenburger Stadtmauer sind die Wiekhäuser. Sie besitzen größtenteils nicht mehr ihre ursprüngliche Gestalt des stadtseitig offenen Mauerturmes, sondern sind in der stark veränderten Form malerischer Fachwerkhäuser überliefert, die sich in die rustikale Stadtmauer wie ein freundlicher Gruß einfügen.
Bis zur Zerstörung des Neubrandenburger Stadtzentrums, Ende April 1945, waren noch 27 bewohnte Wiekhäuser vorhanden. In dieser veränderten Form werden alle ehemals genutzten Wiekhäuser wiederhergestellt. Ihre jetzige Nutzung als kleine Handwerksgeschäfte, Bücherei und Gaststätte soll Bewohnern der Stadt und ihren Gästen den Zugang in diese Wiekhäuser ermöglichen.
Durch die Ringstraße mit der Stadtmauer und ihren Wiekhäusern, besitzt Neubrandenburg einen besonderen historischen Erlebnisbereich, der in dieser malerischen Form und Geschlossenheit, einmalig in ganz Europa, nur hier bewundert werden kann.
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